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Geographische Lage, Größe, Einwohner, Stadtteile, Farben, Wappen und Siegel der Stadt 

Geographische Lage

Eisenstadt liegt am südlichen Fuße des Leithagebirges auf einer allmählich zur Wulkaebene abfallenden Terrasse in einer Seehöhe von 182 m (Meteorologische Station 230 m). Dem Ost-West-Verlauf der Terrasse folgte ursprünglich auch die Ausdehnung der Stadt von Oberberg-Eisenstadt im Westen bis zur Kaserne im Osten. Erst später begann sie sich nach dem Süden gegen die Wulkaebene hin und in den letzten Jahrzehnten auch nach Norden die Hänge des Leithagebirges empor auszubreiten, wo nach und nach die Weingärten neuen Siedlungen weichen mussten.

Geschützt von dem bis über 400 m emporragenden Kamm des Leithagebirges, der von dichten Laubwäldern bedeckt ist, reifen auf den klimatisch günstigen Hängen Weintrauben, Marillen, Pfirsiche und Mandeln. Soweit das Auge reicht, ist alles mit Weinreben bepflanzt, die auch die Stadt von allen Seiten umsäumen.

Größe, Einwohner

Die gesamte Katastralfläche der Stadt beträgt 4289 ha (Eisenstadt Stadt mit Oberberg und Unterberg 1851 ha, Kleinhöflein 1019 ha, St. Georgen 1419 ha) und reicht vom Kamm des Leithagebirges bis über die Wulka nach Süden. Die Anzahl der Häuser beträgt 3039. 1809 in Eisenstadt-Stadt, 181 Eisenstadt-Oberberg, 33 Eisenstadt-Unterberg, 464 in Kleinhöflein und 552 in St. Georgen.

 

Einwohner

(Stand 13. Jänner 2012)
Wohnbevölkerung: 14.790 Einwohner

Stadtteile

Im Stadtteil Oberberg beeindruckt die Bergkirche mit dem wohl einzigartigen Kalvarienberg und dem Haydnmausoleum.

Den Stadtteil Unterberg charakterisieren das ehemalige jüdische Viertel und der alte jüdische Friedhof.

Das westlich von Eisenstadt gelegene Winzerdorf Kleinhöflein war im Mittelalter Bestandteil der Herrschaft Eisenstadt, kam im 17. Jahrhundert in den Besitz der Familie Esterházy und wurde 1970 eingemeindet.

Mehrere aus dem 17. und 18. Jahrhundert erhaltene Höfe mit ihren rustifizierten Einfahrtstoren schaffen die gemütliche Atmosphäre für die Heurigenschenken im östlich von Eisenstadt gelegenen Stadtteil St. Georgen. Die Inschrift "Marcus Atilius" auf dem so genannten Attilastein aus dem 1. Jahrhundert nach Christus vor dem Dorfbrunnen weist auf die römische Kultur in diesem Gebiet hin.

Farben, Wappen und Siegel der Stadt

Die Farben der Stadt sind weiß-rot.

Das Wappen der Freistadt Eisenstadt zeigt einen roten Schild, aus dessen Fußrand ein silberfarbener, schwarz ausgefugter Quaderturm mit drei sichtbaren Zinnen auf einem sich seitlich etwas verbreiternden Unterbau emporragt. Der Turm weist ein viereckiges schwarzes Fenster mit silberfarbenem Gitter und unter diesem ein schwarzes, offenes, halbrundes Tor auf, das mit einem zur Hälfte herabgelassenen silberfarbenen Fallgatter versichert ist. Auf dem Zinnenkranze des Turmes steht ein schwarzer, rotbezungter und golden bewehrter Adler mit den Insignien F III (Ferdinand III.) auf der Brust. Auf dem Hauptrand des von einer ornamentierten bronzefarbenen Einfassung umgebenen Schildes ruht eine silberfarbene Mauerkrone mit fünf sichtbaren Zinnen.

Das Stadtsiegel ist rund, trägt einfärbig das Stadtwappen und um das Stadtwappen die Aufschrift "Freistadt Eisenstadt, Burgenland".

Das Stadtwappen darf nur im Zusammenhang mit der Besorgung der Geschäfte der Stadt geführt werden. Der Stadtsenat kann die Führung des Stadtwappens in der Stadt ansässigen physischen oder juristischen Personen sowie Personengesellschaften des Handelsrechtes gegen jederzeitigen Widerruf gestatten, wenn dies auch im Interesse der Stadt gelegen und ein abträglicher Gebrauch nicht zu befürchten ist.