Landesgalerie

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Landesgalerie Burgenland

Landesgalerie Burgenland

Ein Raum für die Kunst.

Die Landesgalerie Burgenland ist ein Schauplatz für zeitgenössische und moderne Kunst in allen Spielarten: Bildende Kunst, Plastik und Skulptur, Installationen und Medienkunst.

Wechselnde Ausstellungen – Werkschauen einzelner KünstlerInnen, Themenausstellungen und Kooperationsausstellungen mit anderen Häusern – ergänzen die Dauerausstellung „Schnittpunkt Burgenland“. Diese Kunstgeschichte des Burgenlandes, auf dem Weg der Kunst ins 21. Jahrhundert, wird in einem Kulturprogramm für Jugendliche vermittelt.

Die Landesgalerie Burgenland bildet so eine Plattform sowohl für KünstlerInnen als auch für ein kunstinteressiertes Publikum und nimmt sich einer der ureigenste Aufgabe der Kunst zum Vorsatz: Kunst soll Perspektiven verändern und zum Nach-Denken anregen.

Dauer- & Sonderausstellungen

Schnittpunkt Burgenland

Daueraustellung
"Schnittpunkt Burgenland" - Wege der Kunst ins 21. Jahrhundert
von 14. Jänner – 18. Dezember 2016

Welche Entwicklungen gab es in der bildenden Kunst im Burgenland seit der Gründung dieses Bundeslandes im Jahr 1921? Wer waren die Fahnenträger? Wo lagen die Zentren? Allen diesen Fragen versucht die Ausstellung „Schnittpunkt Burgenland. Wege der Kunst ins 21. Jahrhundert“ nachzugehen.

Beginnend mit den bereits in der Monarchie vorhandenen Spuren künstlerischen Schaffens über die Kunstszene in der Zwischenkriegszeit, die Uniformierung und Instrumentalisierung der bildenden Kunst während der Naziherrschaft und dem Wiederaufbau des Kunstlebens im Land bis hin zur Öffnung gegenüber allen neuen Strömungen und einer innovativen zeitgenössischen Kunstszene spannt sich ein großer Bogen von Entwicklungsschritten. Zu sehen sind Werke von rund 70 burgenländischen KünstlerInnen, darunter Franz Elek-Eiweck, Josef Dobrowsky, Rudolf Kedl, Karl Prantl, Wander Bertoni, Anton Lehmden, Walter Pichler, Johannes Raumsauer, Fria Elfen, Wil Frenken, Sepp Laubner, Maria Hahnenkamp, Otto Muehl und Martha Jungwirth.

Kuratoren: Dr. Josef Tiefenbach, Mag. Dr. Eva Maltrovsky, Dr. Gerald Schlag, Dr. Günter Unger

Info:
Seit 11. April 2013 ist die Sonderausstellung "Schnittpunkt Burgenland" eine Dauerausstellung, die erste permanente Schau moderner Kunst im Burgenland. Ergänzend dazu sind in der Landesgalerie Burgenland wechselnde Sonderausstellungen zu sehen.

Besichtigung:
Begleittexte für die Dauerausstellung "Schnittpunkt Burgenland" stehen in deutscher und englischer Sprache zur Verfügung, für die wechselnden Sonderausstellungen in deutscher Sprache.

Audioguides in Deutsch.

Tipp!
Die Kulturvermittlung für Jugendliche & Schulklassen "Raus aus dem Rahmen" thematisiert sowohl die Dauerausstellung als auch die jeweils aktuelle Sonderausstellung.

Rudolf Klaudus

Sonderausstellung
"Rudolf Klaudus - Ein Magier der Farben"
von 14. Jänner - 10. April 2016Rudolf Klaudus (c) Margit Froehlich

 

Rudolf Klaudus, 1895 in der kroatischen Gemeinde Nebersdorf/Susevo geboren, 1979 gestorben, war eine der bedeutendsten Künstlerpersönlichkeiten des Burgenlandes im 20. Jahrhundert. Nach dem 1. Weltkrieg studierte er Kunst in Wien und Zagreb. Aufstrebende kroatische Maler wie Vladimir Becic und Ljubo Babic sowie Cezanne, Matisse und van Gogh inspirierten ihn. Zurück im Burgenland unterrichtete er zunächst in Deutschkreutz, bis er 1936 zum ersten Inspektor für das kroatische Schulwesen bestellt wurde.  

Klaudus war nicht nur ein bedeutender Maler, sondern auch eine Galionsfigur des selbstbewussten und intellektuellen Kroatentums im Burgenland. 1956 gründete er die „Künstlergruppe Burgenland“ mit u.a. Otto Mühl, Rudolf Kedl, Feri Zotter und Sr. Elfriede Ettl.  Alfred Schmeller, einer der bedeutendsten  Kunstkritiker in den 1960er- und 70er-Jahren, rühmte den Maler als einen „Altmeister“.  Am Beginn der 1970er-Jahre war er Mitbegründer der „Rabnitztaler Malerwochen“.

Die Landesgalerie Burgenland widmet dieser zentralen Figur der burgenländischen Kunstszene eine große Personale, die einen Querschnitt seines langjährigen Schaffens präsentiert.

 

art[dialog]

Sonderausstellung
"art[dialog]"
von 22. April - 19. Juni 2016

„Nach der Natur“: Der diesjährige art[dialog] geht der Frage nach, wie sich vier außergewöhnliche Künstlerinnen Natur zunutze machen, welche Strategien der Natur entlehnt werden und in den künstlerischen Prozess einfließen.

Die in Karlsruhe geborene Alexandra Deutsch (geb. 1968) könnte man als Papierplastikerin bezeichnen. Fremd und vertraut zugleich erscheinen ihre Objekte, erinnern an einfache Organismen, an Pflanzen, Insekten, Meerestiere und sind doch ganz anders, nicht einzuordnen.

Charakteristisch für die in Rottweil lebende Künstlerin Angela M. Flaig (geb. 1948) ist das Arbeiten mit natürlichen Materialien. Sie geht von einer maximalen Naturnähe aus, die sie durch das bewusste Einbeziehen von fragilen Flugsamen und Blüten sucht.

Der Landschaftsmalerei widmet sich die Wulkaprodersdorferin Michaela Foltin (geb. 1984). In großformatigen Arbeiten löst sie in der Natur vorhandene Formen heraus und abstrahiert sie mit einer kräftig mutigen Malweise.

Die aus Mischendorf stammende Franziska Schmalzl (geb. 1970) betont mit ihren lyrisch verspielten Bildtiteln den Zauber ihrer geheimnisvollen Welten. Ihre Pflanzen, Insekten und Vögel sind gegenständlich, zugleich aber  nicht-irdisch und entführen die Betrachter weit fort in das Reich sprühender Natur-Fantasien.

Modern Art Slovakia

Sonderausstellung
"Modern Art Slovakia - Kunst aus Trnava"
von 1. Juli - 18. September 2016

Seit 2014 pflegt die Landesgalerie Burgenland eine grenzüberschreitende Kooperation mit der Galerie Jan Koniarek im slowakischen Trnava.

Dies trägt nun Früchte: In der Ausstellung werden ausgewählte Kunstwerke der Sammlung der Galerie Jan Koniarek präsentiert, die einen Überblick über zeitgenössische Tendenzen in der slowakischer Kunst bieten. Die Auswahl der gezeigten Exponate bietet eine spannende Mischung und große Vielfalt unterschiedlichster KünstlerInnen. Unter den ausgewählten Werken finden sich Arbeiten etablierter slowakischer Künstler zweier Generationen, wie etwa Peter Rónai, Viktor Hulík, Marko Blažo, Róbert Szittay und Jozef Srna jr.

Neben der künstlerischen Zusammenarbeit wird die Jan Koniarek-Galerie auch die Region Trnava vorstellen.

Anderswo und Hier

Sonderausstellung
"Anderswo & Hier - Interkulturelle Positionen in der Kunst"
von 30. September - 18. Dezember 2016

Was ist mir vertraut? Wo bin ich beheimatet? Wo nicht? Was ist mir nahe? Was ist mir fremd?

Globalisierung, Mobilität, Migration, Flucht und das Worldwideweb sind heute maßgebend Kräfte gesellschaftlicher Veränderung. Sie werden begleitet von Fragen nach dem „Anderen“, dem Fremden, aber auch dem Eigenen, das fremd geworden – wie auch umgekehrt nach dem Fremden, das man sich aneignet. Vor diesem Hintergrund entstehen Bilder und Vorstellungen, Bilder von Mehrheiten und Minderheiten, Bilder die Ausdruck von Sehnsüchten sein können oder andere, die leicht zu Vorurteilen werden können.

Die Ausstellung fragt nach diesen Bildern von Ein- und Zuwanderung. Sie fragt auch nach dem interkulturellen Austausch,  der Begegnung und gegenseitiger Bereicherung unterschiedlicher kultureller Traditionen.

Durch die jüngsten Ereignisse kommt dem Thema besondere Aktualität zu. Deshalb zeigt die Landesgalerie  Burgenland Arbeiten von KünstlerInnen, von denen manche einen Bezug zum Burgenland haben, sowie künstlerische Positionen, die sich mit dem Thema Migration und Interkulturalität auseinander setzen.

Öffnungszeiten 2016

14. Jänner - 30. Juni 2016:
Di - Sa, 09:00 - 17:00 Uhr
So & Feiertag, 10:00 - 17:00 Uhr

1. Juli - 31. August 2016:
Mo - Sa, 9:00 - 17:00 Uhr
So & Feiertag, 10:00 - 17:00 Uhr

1. September - 18. Dezember 2016:
Di - Sa, 9:00 - 17:00 Uhr
 So & Feiertag, 10:00 - 17:00 Uhr

Schließzeiten 2016

11. - 21. April 2016
20. - 30. Juni 2016
19. - 29. September 2016

Eintritt frei!
Barrierefreier Zugang!

 

Kontakt & Information

Landesgalerie Burgenland
Franz Schubert-Platz 6
7000 Eisenstadt, Burgenland
T +43(0)2682/719-5000